Herzlich willkommen bei Logopädie und Lerntherapie in Spandau.

Unser Team freut sich, Ihnen kompetent, kreativ und individuell weiterhelfen zu können.

Herzlich willkommen bei Logopädie und Lerntherapie in Spandau.

Unser Team freut sich, Ihnen kompetent, kreativ und individuell weiterhelfen zu können.

Ein starkes Team!

Die Basis für professionelle Behandlungen

Unsere Praxis ist rollstuhlgerecht. Aber natürlich machen wir auch Hausbesuche in Berlin und Umgebung.

Seit 2000 bieten wir Einzel- und Gruppentherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene in unseren freundlichen Therapieräumen.

-Alle Kassen und privat-

Unser Team von staatlich anerkannten Logopäden sichert zusätzlich durch regelmäßige Fortbildungen die Qualität der Therapien

Sabine Kempf

Vita

1993-1996 Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der Lehranstalt für Logopädie des Benjamin-Franklin-Krankenhauses der Freien Universität Berlin

1996-1999 Angestellte in einer logopädischen Praxis in Spandau

seit 2000 Selbstständig in freier Praxis „Logopädie in Spandau“

2007-2008 Kinderpsychologische Beraterin (IK)

2008-2009 Lehrerin für autogenes Training (IK)

2009-2010 NLP-Trainerin (IK)

2011-2015 Klinische Lerntherapeutin

Isabel Schaaf

Vita

1996 – 1999 Ausbildung zur staatlich anerkannten Logopädin an der Lehranstalt für Logopädie Darmstadt

2000 – 2001 Angestellte in einer logopädischen Praxis in Potsdam

2001 – 2002 Angestellte in einer logopädischen Praxis in Spandau

seit2003 Selbstständig in freier Praxis „Logopädie in Spandau“

2007-2008 Kinderpsychologische Beraterin (IK)

012 NFT-Therapeutin (nach Rogge)

Professionelle Therapie

und individuelle Beratung

Wir führen Diagnostiken und Therapien sämtlicher logopädischer Störungsbilder durch:

  • Dyslalie
  • Sprachentwicklungsstörung
  • Dysgrammatismus
  • auditive Wahrnehmungsstörung
  • Lese- und Rechtschreibschwäche
  • Stottern
  • Poltern
  • Myofunktionelle Störung
  • Sigmatismus
  • funktionelle Stimmstörung
  • Dysphagie
  • Laryngektomie
  • Recurrensparese
  • Dysarthrie
  • Aphasie
  • Sprechapraxie
  • Hörstörung
  • Cochlea implant
  • Sprachentwicklungsbehinderung
  • Facialisparese
  • Rhinophonie
  • Mutismus
  • craniomandibuläre Dysfunktion und Lerntherapie

Selbstverständlich gehört auch die individuelle Beratung zu unserem breiten Therapieangebot.

Gerne bieten wir Informationsveranstaltungen für Erzieher/-innen, Lehrer/innen an und ergänzen Elternabende mit fachspezifischen Vorträgen.

Damit die logopädische Behandlung beginnen kann, benötigen wir eine Heilmittelverordnung für Sprach-, Sprech- und Stimmtherapie.

An folgende Ärzte können Sie sich diesbezüglich richten:

  • Kinderärzte
  • HNO-Ärzte/Phoniater
  • Allgemeine Ärzte
  • Neurologen
  • Zahnärzte
  • Kieferorthopäden
  • Ärzte für Kinder- und Jugendpsychatrie

Wir sind für Sie von Montag bis Freitag erreichbar.

Praxisgemeinschaft
Sabine Kempf • Isabel Schaaf

Wilhelmshavener Straße 1
13581 Berlin-Spandau

Telefon/Fax
030 / 35105678
030 / 35135551
030 / 35134441

Wir informieren Sie

„Mein Kind stottert“

Hinweise für Eltern stotternder Kinder

„Was ist, was ist, was ist das da, auf, auf dem Tisch? Ei-eine, … äh …, eine Schschschokolade?“
Im Alter zwischen 2 1/2 und 4 1/2 tritt bei den meisten Kindern im Rahmen der Sprachentwicklung unflüssiges Sprechen auf. Diese Unsicherheiten sind üblich, das flüssige Sprechen muss schließlich auch gelernt werden – genauso wie das Laufen.

Was Sie über‘s Stottern wissen sollten

Stottern ist keine schlechte Angewohnheit, sondern eine Störung des Redeflusses, die sich bei psychischen und körperlichen Belastungen verstärken kann.

Seien Sie nicht enttäuscht, wenn schon nach eingetretener Sprechflüssigkeit wieder Stottern einsetzt.

Was Sie über‘s Stottern wissen sollten

Diese Schwankungen sind bekannt. Notieren Sie sich, ohne dass Ihr Kind etwas merkt, ob es Situationen oder Gesprächspartner gibt, die vermehrtes Stottern auslösen.

Registrieren Sie auch, in welchen Situationen und mit welchen Gesprächspartnern stets flüssig gesprochen wird.

Aber was ist dann Stottern?

Halten diese „Sprechunflüssigkeiten“ länger als ein halbes Jahr an, müssen Sie beobachten, ob sich nicht ein „echtes“ Stottern entwickelt hat, z. B.:

  • Wiederholungen werden häufiger und beziehen sich auch auf einzelne Laute (Buchstaben): „K-k-k-Katze“ oder „Ke-ke-ke-Katze“
  • Laute werden langgezogen: „Mmmmmutti“
  • Pausen zeigen sich als Blockaden. Die Laute werden „herausgepresst“
  • Es zeigen sich Verspannungen im Mundbereich, Gesicht …
  • Mitbewegen des Kopfes, der Arme und/oder Beine
  • Eventuell besteht auch schon eine Sprechunlust oder -angst, d. h. das Kind schämt sich, spricht nicht weiter, geht Sprechsituationen aus dem Weg

Was sollten Sie vermeiden?

  • Elterliche Ermahnungen bringen nichts!
  • „Überleg erst, bevor du den Mund aufmachst!“
  • „Atme mal tief durch!“
  • „Sprich langsamer!“ etc.
  • Nicht negativ auf das Stottern reagieren, weder durch Mimik, noch durch Verhalten oder Worte!
  • Aufregung, Müdigkeit, bestimmte Personen, Schimpfen verstärken das Stottern!
  • Sprechen nicht verbieten! Ausreden lassen!
  • Nicht unterbrechen oder das gestotterte Wort für das Kind weitersprechen!
  • Nicht mit Worten zuschütten!
  • Weniger Fragen stellen! Dem Kind die Freiheit lassen, zu antworten oder zu schweigen!
  • Nicht zum Sprechen auffordern!

Wie verhalte ich mich, wenn mein Kind unflüssig spricht?

Viele Sprechsituationen schaffen, z. B.:

  • Durch Selbstgespräche
  • Singen, Reimen
  • Im Spiel mit Tieren, Puppen
  • Erzählen von „Quatsch“-Geschichten
  • Rollenspiele etc.
  • Erfolgserlebnisse schaffen, loben
  • Unauffällig zum Sprechen anregen durch Ausführen praktischer Tätigkeiten
  • Kind an „flüssigen“ Tagen viel sprechen lassen
  • Geringe sprachliche Belastung (Druck, Fragen) an „unflüssigen“ Tagen
  • Nicht nur Geschichten vorlesen, sondern auch mit eigenen Worten erzählen (bei Vorschulkindern)
  • Seien Sie ein sprachliches Vorbild: Sprechen Sie langsam, ruhig und nicht zu laut!

Sprachförderung im Kindesalter

So fördern Sie die Sprache Ihres Kindes

  • Fördern sie die Sprachentwicklung Ihres Kindes beim Spielen!
  • Seien Sie in Spielsituationen ein gutes sprachliches Vorbild, denn Kinder lernen durch Nachahmung: Sprechen Sie also langsam und deutlich.
  • Halten Sie Blickkontakt, so dass Ihr Kind Ihnen „von den Lippen lesen“ kann.
  • Nehmen Sie sich Zeit zum aufmerksamen Zuhören und zeigen Sie Freude und Anerkennung an seinen sprachlichen Äußerungen.
  • Schaffen Sie auch außerhalb des Spielens Situationen im Alltag, in denen Sie Ihre Handlungen oder Beobachtungen sprachlich begleiten oder beschreiben.
  • Fördern Sie die Sprachfreude Ihres Kindes, indem Sie sprachliche Äußerungen aufgreifen und erweitern sowie sprachliche Anregungen bieten.
  • Verzichten Sie darauf, Ihr Kind zu verbessern oder nachsprechen zu lassen, machen Sie es nicht auf seine Fehler aufmerksam, sondern greifen Sie sprachliche Äußerungen anhand der beschriebenen Feedback Methoden auf.

Falsch ausgesprochene Wörter sollen richtig wiederholt und angeboten werden, ohne das Kind nachsprechen zu lassen oder zum Sprechen aufzufordern. Versuchen Sie das fehlerhafte Wort mehrmals zu gebrauchen. z.B.

„Das ist eine Tatze“

Wo ist eine Katze?! Ja, richtig: Da ist eine Katze. Die Katze ist weiß.

  • Seien Sie ein gutes sprachliches Vorbild: Halten Sie Blickkontakt und reden Sie langsam und deutlich. Vermeiden Sie Babysprache.

„Wauwau heia?“ Sein Hund schläft nicht. Er ruht sich aus.

  • Umschreibungen oder fehlende Wörter sollten ersetzt werden, ohne das Kind zur Korrektur aufzufordern.

„Ich will da rauf“

Du möchtest dich auf den Stuhl setzen.

Handlungen sollten sprachlich begleitet werden, wobei kurze einfache Sätze verwendet werden. Regen sie die Sprachfreude Ihres Kindes an, indem Sie sprachliche Äußerungen erweitern.

Wir räumen auf. Der Ball kommt in den Schrank. Wo kommt die Puppe hin?

„Ine Kiste!“
Gut, die Puppe kommt in die Kiste. Falsche grammatische Strukturen werden aufgegriffen und richtig wiedergegeben, ohne das Kind auf den Fehler aufmerksam zu machen. Greifen sie die Äußerung auf, ohne Ihr Kind mit Sprachangeboten zu überschütten.

„Mit Auto fahrt?“

Genau, wir fahren mit dem Auto zu Oma. Aber zuerst fahren wir einkaufen.